Abschalttag am 24. März

So lieben wir das. Im letzten Artikel haben wir euch noch etwas über Web 2.0 und unsere Arbeit im Netz erzählt. Nun ermutigen wir euch den Shutdown Day am 24. März mitzumachen und für einen Tag den Rechner komplett auszulassen. Meint ihr, ihr schafft das?

Social Entrepreneurship und Web 2.0

Social Entrepreneurship laut Wikipedia:

Social Entrepreneurship (Sozialunternehmertum) ist unternehmerisches Handeln, das auf die nachhaltige Lösung eines gesellschaftlichen Problems mit innovativen und skalierbaren Mitteln abzielt, anstatt profitorientierte Ziele zu verfolgen.

Ohne es bewusst gesteuert zu haben macht das auch einen wichtigen Teil bei rejolt aus, wie man an Projekten wie Gathered Voices und dem NUN Kaffeehaus sehen kann.

Dass bei rejolt das Web eine große Rolle spielt wird nicht zuletzt an diesem Blog deutlich. Wir verdienen zum Großteil unser Geld mit Arbeit im Web und beobachten gespannt, was dort gerade unter dem Schlagwort ‚Web 2.0‘ passiert. Besonderes interessant finden wir deswegen die Liste ‚Social Entrepreneurship driven by Web 2.0‘, die Adrian Locher auf seinem Zimtblog zusammengestellt hat. Darin verlinkt er verschiedene Social Networks, Portale, Onlinespiele und sonstige Webapplikationen, die alle soziale, ökologische oder nachhaltige Themen im Kern haben. Dazu kommt noch eine Liste mit Blogs, die sich mit Social Entrepreneurship befassen. (via Basic Thinking Blog)

Square One: Organischer Vodka

SquareonefrontSo langsam dringen organische Produkte auch in die Bereiche des Lebens ein, aus denen sie bisher, als Ökospaßbremsen verschrien, eher ausgeschlossen waren. Wie z.B. Square One, ein Vodka, der komplett auf organische Bestandteile und Produktionsprozesse setzt. Er wird mit 100% zertifiziertem, organischem Roggen aus den USA und Wasser aus den Teton Bergen hergestellt. Was wir besonders mögen ist, dass hier nicht nur ein alternativer Vodka für Ökos angeboten werden soll, sondern dass das organische bewusst genutzt wird, um ein geschmacklich überragendes Produkt zu schaffen. Auch gefällt uns das Prinzip, sich auf alte Fermentierungs- und Filtrationsprinzipien zurück zu besinnen. Oldschool schmeckt halt manchmal einfach besser. Mehr Informationen zum Produktionsprozess findet man auf der Webseite von Square One Vodka. Was wir uns bisher noch nicht getraut haben, ist den Preis zu recherchieren. Wahrscheinlich braucht man einen Schluck Vodka, um den zu verkraften.

Light Criticism

Das wirkliche Graffitiproblem: “Werbung ist Vandalismus der oberen Fünfhundert” sagt die Anti-Advertising-Company und startet in Cooperation mit GRL eine nette Aktion in New York. Seht selbst

Howtopedia

Logo Howtopedia

Howtopedia ist ein Verzeichnis mit Anleitungen für die verschiedensten Dinge z.B. wie man Butter macht oder Regenwasser sammelt. Dabei steht Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Vordergrund. Die Anleitungen legen wert auf Einfachheit und sind auf Einzelpersonen sowie kleine Gemeinschaften ausgelegt. Das spannende an dem Projekt ist der Wikiansatz. Jeder kann die Anleitungen erweitern oder korrigieren sowie neue Anleitungen hinzufügen, ohne tiefere Technikkenntnisse besitzen zu müssen (vgl. Wikipedia)

Journalismus a la NEON

Es ist kein Geheimnis, dass es keinen objektiven Journalismus gibt. Die Methoden von NEON auf eine subtile Weise Meinung zu machen und trotzdem ›tolerant‹ bleiben zu wollen, ist dennoch bei jeder neuen Ausgabe eine Beobachtung wert. Ähnlich dem Artikel zu »Bio« in einer älteren Ausgabe haben sie dieses Mal einen Artikel in dem sie gegen ›Fair Trade‹ schießen. Lustig ist, dass einige Seiten später ein Artikel zu ›Ethical Fashion‹ kommt, der in eine ganz andere Richtung geht, aber erst mal schön der Reihe nach. Im Aufmacher zu dem Artikel, der fair Trade im Bezug auf Kaffee behandelt heißt es: »Der Weg einer Bohne vom Strauch bis in den Coffeeshop zeigt, wer die Gewinne macht – und warum »Fair Trade« ein Placebo ist. [NEON, Februar 07, Seite 18.] Um mich noch mal zu vergewissern ob ich bei Placebo an das denke, was auch andere mit diesem Wort assoziieren habe ich im Fremdwörterbuch nachgeschaut und folgendes gefunden:

»Pla’ce·bo, […] Medikamentenattrappe ohne Wirkstoffe, die einem echten Medikament in Geschmack und Aussehen gleicht, Scheinmedikament«

[Langenscheidt Fremdwörterbuch.]

Und so findet sich schon im Aufmacher der Grundtenor des folgenden Artikels, der die Wirklichkeit der Kaffeeanbauer mit derjenigen des Vorstandschefs von Starbucks vergleicht und dabei zu einseitigen Ergebnissen kommt. Auch wenn einige der Einwände meiner Ansicht nach berechtigt sind, so fehlt dem Artikel eine gewisse Ausgewogenheit auch andere Seiten des fairen Handels darzustellen bzw. sie mit den scheinbar all zu ähnlichen üblichen Praktiken des Handels an sich zu vergleichen. Mir erscheint es, als würde alles was ›bio‹ und ›fair‹ genannt wird zunächst einfach negativ gesehen. Gemäß folgender Aussage: »Ökomode« klingt furchtbar, deswegen heißt sie jetzt »Ethical Fashion«. [NEON, Februar 07, Seite 102.] Deshalb bringt es auf jeden Fall auch nichts sich bewusst nach biologischen und fairen Produkten umzuschauen – sind sie doch alle nur Placebo. Allerdings macht ›Ethical Fashion‹ hier einen Unterschied, dabei geht es ja nicht um die verstaubten Klischees sondern um frisches Design, welches aus Häusern kommt die sich bewusst vom Mief der etablierten ›Müslis‹ absetzen wollen. In guter NEON Manier werden dann auch die sexuellen Vorlieben des American Apparel Chefs gepriesen, der ja nicht nur von prüden Fundamentalisten eins auf die Mütze bekommt, sondern auch von manchen seiner „freien“ Mitarbeiterinnen mit Prozessen wegen sexueller Übergriffe erfreut wird. Vielleicht würde diesem zweiten Fair-Trade-Artikel der aktuellen Ausgabe auch ein bisschen mehr Ausgewogenheit nicht schaden…

Daniel Ehniß

Kramorama in Köln

Webflyer Kramorama 2006-1Bei KRAMORAMA werden zu DJ-Sounds Klamotten, Krams und Krempel neu gemixt. So entstehen aus alten Dingen neue Geschenke, die bestaunt, gekauft und sogar selbst gefertig werden können. Jeder ist eingeladen, sich in der gemütlichen Lounge bei einer köstlichen Kaffee-Spezialität oder einem kalten Getränk die remixten Produkte anzusehen, zu kaufen, oder sogar selbst mitzumachen und viel Liebe und Herz in selbstgemachte Geschenke zu stecken. Für die Beats im Hintergrund ist DJ Ojo zuständig, und am Samstag gibt es um 20.00 Uhr ein ruhiges Konzert mit den Songwritern September Leaves und Lowstar aus dem Süden der Republik. Am Sonntag rundet um 19.00 Uhr ein weihnachtliches Gottesdienst-Experiment das Event ab.Das Ganze findet in einem alten Ladenlokal mitten in Köln-Ehrenfeld statt. Die KRAMORAMA-Lounge öffnet am Samstag den 16. Dezember 2006 um 11.00 Uhr bis Mitternacht, und am Sonntag ebenfalls. Weitere Informationen, Wegbeschreibungen, Bilder und mehr findest du auf der motoki-Website: http://www.motoki-Kollektiv.de

Buy Nothing Day am 25. November

Buy Nothing Day

Mehr Infos

Wir AG auf Spiegel Online

Auf Spiegel Online gibt es einen Artikel über die Wir AG, die uns bei unserem T Shirt Projekt unterstützten.

GRL _ Mission accomplished

“Decades of lies and intimidation could not make the Iraqi people love their oppressors or desire their own enslavement. Men and women in every culture need liberty like they need food, and water, and air. Everywhere that freedom arrives, humanity rejoices. And everywhere that freedom stirs, let tyrants fear…In the words of the prophet Isaiah: ‘To the captives, Come out! and to those in darkness, Be free!’”
- George W. Bush, in a moment of honesty while playing G.I. Joe on the Deck of the U.S.S. Abraham Lincoln.

Und noch ein hübsches Werk von den Leuten von GRL - ihre Interpretation der irakischen Flagge!